"Dienerdämel, Liebeslümmel" - Rezension zur "Zähmung"

13.07.2010

Von Kilian Klenze

Rastlos schaffte er seine Dramen, Jahr für Jahr mindestens ein, zwei neue, zwei Dezennien lang. Dass fast alle noch gespielt werden, macht Shakespeares Genius aus. Zwischen dem »Kaufmann von Venedig« und Teil 1 des »König Heinrich IV.« entstand 1597 »Der Widerspenstigen Zähmung«. Den ungezählten Inszenierungen hat der Schweizer Tom Ryser seine für die Shakespeare Company Berlin hinzugefügt. Das Werben um ihn hat sich gelohnt, schuf Ryser doch eine Lesart zwischen Original und Gegenwartszutat, die bestens unterhält. Gemeinsam mit »Romeo und Julia« sowie »Othello« steht sie jetzt auf der Shakespeare Sommerbühne im Heimathafen Neukölln. Viel Szenerie brauchen die sechs Akteure im Hofgarten des Saalbaus Neukölln nicht, um deftig Theater zu machen. Schon vor Beginn der Aufführung flanieren sie durchs Zusehvolk, Kostüme in Rottönen weisen sie als Spieler aus, drei rotgoldene Aufsteller bilden vor schwarzem Vorhang und uralter Naturlinde die Szene.

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Flexibles Rollen-Spiel

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Flexibles Rollen-Spiel - Drucken - Landsberger Tagblatt

 

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Thorsten Jordan

Sie schlüpften in bis zu fünf Rollen – hier als Matrosen: Christian L. Carrasco, Stefan Plepp und Christina Fraas (von links). Foto: Thorsten Jordan

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Unser Repertoire 2010:

 

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OTHELLO!
DIE ZÄHMUNG DER WIDERSPENSTIGEN!


ENDE GUT ALLES GUT!
ROMEO & JULIA!

 

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